LAG Arbeit & Soziales in Bayern

AGENDA 2010

Die „Agenda 2010“ ist das Werk der „rot-grünen“ Regierung Schröder-Fischer. Sie wurde dabei von CDU/CSU, FDP und den Wirtschaftsverbänden unterstützt. Die „Agenda 2010“ steht für die Zerstörung der Sozialsysteme.
Hartz IV und „Rente ab 67“ sind Ergebnis dieser Politik.
Die „Agenda 2010“ wurde auf der Grundlage des sogenannten Lissabon-Prozesses der EU entwickelt. Sein Ziel: die Europäische Union soll zur profitabelsten Wirtschaftsregion der Welt werden. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, hat der damalige Kanzler Schröder deutlich gemacht: „Arbeit muss billiger werden!“

Fakt ist: Armut und Unsicherheit werden für immer mehr junge und alte Menschen tagtägliche Realität!
Fakt ist auch: Eine kleine Minderheit profitiert. Reiche und Konzerne werden noch reicher!
Die Hartz-Gesetze stehen für

  • massive Ausbreitung von Kinderarmut und zukünftiger Altersarmut, Armutslöhne (bis hin zu „1- Euro-Jobs“) und Lohndumping in den Betrieben
  • Schikanierung von Erwerbslosen und radikale Kürzung der Arbeitslosenunterstützung Enteignung Erwerbsloser nach 12 Monaten (oder nach 18 Monaten bei über 55-Jährigen) 
  • extreme Ausdehnung ungesicherter Arbeitsverhältnisse, Förderung von Leiharbeit und Scheinselbständigkeit 
  • Verstärkung der Konkurrenz unter den Beschäftigten und größere Erpressbarkeit der Belegschaften.
  • Die „Rente ab 67“ steht für rücksichtslose Rentenkürzung. Sie ist ein Betrug an den BeitragszahlerInnen und allen, die ein Leben lang hart arbeiten müssen.   Quelle

Demokratische Zukunft
Heute spüren immer mehr Menschen die Gefahr für die Demokratie, die von der wachsenden Konzentration von Reichtum und Macht in immer weniger Hände ausgeht, von der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Arbeitenden und Besitzenden.

Krisis
Krisis ist erstens eine Zeitschrift, die theoretische Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft versammelt. Zweitens ist sie jedoch mehr als das, nämlich ein lose organisierter Diskussionszusammenhang von Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen, die nicht die vorgebliche Alternativlosigkeit des kapitalistischen Weltsystems akzeptieren

Linksnet
Das Portal Linksnet ist ein Kooperationsprojekt linker Zeitschriften und Netzwerke für Politik und Wissenschaft. Wir bieten einen direkten Einstieg zu aktuellen Themen linker Politik mit einer großen Anzahl von Artikeln namhafter AutorInnen.

Prof. Dr. rer. pol Michael Wolf 
Sozialwissenschaftler, Professor für Sozialpolitik und Sozialplanung am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Koblenz

Nachdenkseiten
NachDenkSeiten sollen eine gebündelte Informationsquelle für jene Bürgerinnen und Bürger werden, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden.